Da wir eine kleine Gruppe waren: Harald, Felicia, Eva und ich als Moderator und Ideeninitiator, wußte jeder Beischeid, was hinter der Ausgangsidee „anderen Menschen das eigene Fahrzeug zugänglich machen“ steckt. Dadurch sind beim eigentlichen „Pitching“ die Ideen schnell gesprudelt. Komplett kontorverse Sichtweisen haben sich nicht gezeigt, aber vielleicht war die Grupper hierfür zu klein bzw. die Teilnehmer von dern Vorab-Infos zu sehr voreingenommen.
Es wurden haupsächlich die „was, wozu“-Fragen gezielt gestellt und erarbeitet. Die „wie“-Fragen, also, wie kann das Ganze organisiert werden?- wurde nur kurz angerissen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass man zum Denken angeregt wird Gewohnheiten generell in Frage zu stellen, z.B. kam die Überlegung auf, ob man Mobilität in der Stadt nicht komplett vermeiden kann?
Fazit:
Die wichtigen Sichtachsen „Flexibilität“, „Netzwerkgedanke“, „Sicherheit“ deckten sich 1:1 mit den Überlegungen, die ich mir schon seit mehreren Monaten gemacht habe. Die Idee ist weiterhin ausbaufähig, noch kein Show-Stopper in Sicht. Die ersten Barrieren in der Umsetzung, z.B. geeignete Versicherungspolice, sind zu überwinden.
Für die weitere Verwendung der Methode Pitching 4 Inspiration zur Ideenfindung sollte möglichst Moderator und Ideeninitiator nicht eine Person sein.
Das Ergebnis zum Pitching 4 Inspiration findet ihr hier Urbanes Carsharing P4I (PDF)
Ergänzt um die bisherigen Überlegungen als Konzept-Mindmap AutoNetzer V2.

Auf Initiative von Sebastian wollen wir am Freitag, dem 28.05.2010 mal unsere Gedanken für neue Ideen sprühen lassen. Er lädt uns zum “Pitching 4 Inspiration” ein.
WER
interessierte Menschen am Thema Mobilität in Städten und/oder um einfach die Methode Pitching 4 Inspiration kennen zu lernen
WAS
Urbane Mobiltät im 21. Jahrhundert
Wie kann man den eigenen PKW – der 23h am Tag nutzlos rumsteht – sinnvoll anderen Menschen zugänglich machen?
WIE
Pitching 4 Inspiration = gezieltes Brainstorming in der Gruppe
WOZU
Entwicklung eines Kreativkonzepts mit der Möglichkeit der aktiven Weiterentwicklung bis hin zu einer Gründung
WANN
Freitag, 28.05.2010 um 16 Uhr bei Coworking0711, Dauer ca. 1,5h
WIE OFT
je nach Wunsch/Bedarf gerne mit Wiederholung
Nützliche Infos im Vorfeld
Die Idee ist es ein erstes Ideenkonzept mit Hilfe eines zielgerichteten Brainstorming zu einer Anfangsidee) zu entwickeln. Darauf basierend werden die nächsten Schritte, z.B. Realitätscheck der kritischen Punkt , ein Pitching zu einem Teilaspekt o.ä. definiert.
Vorgehensweise
- Ideengeber präsentiert seine Ausgangsidee (max. 2 min ohne Details)
- Moderator stellt Fragen, um neue Sichtachsen zu öffnen
- Publikum wirft seine Lösungen, Ideen stichwortartig in den Raum (möglichst kurz und prägnant)
- Die gesammelten Ideenbausteine werden am Board hin und her geschoben, bis sich Kernelemente – die Sichtachsen – herausgebildet haben
DO
- Phantasie freien Lauf lassen
- je scheinbar verückter desto besser
- Bewährtes und bereits Vorhandens neu kombinieren
DO NOT
- kein Realitätscheck (kann man im Nachgang machen)
- No best Practice – es wird nicht ge-googelt
Inspirationsquellen zu konzept-kreativen Gründungen, u.a. Teekampagne: Prof. Faltin aus Berlin, www.entrepreneurship.de